• banner_01.jpg
  • banner_02.jpg
  • banner_03.jpg
  • banner_04.jpg
  • banner_05.jpg
  • banner_06.jpg
  • banner_07.jpg
  • banner_08.jpg
  • banner_09.jpg
  • banner_10.jpg
  • banner_11.jpg
  • banner_12.jpg
  • banner_13.jpg
  • banner_14.jpg
  • banner_15.jpg
  • banner_16.jpg
  • banner_17.jpg
  • banner_18.jpg
  • banner_19.jpg
  • banner_20.jpg
  • banner_21.jpg
  • banner_22.jpg
  • banner_23.jpg
  • banner_24.jpg
  • banner_25.jpg
  • banner_26.jpg

Wir gratulieren unseren Bundeskaderathletinnen Vivienne Bühle und Aileen Rösler, als erste Athletinnen mit Schulzeitstreckung am OHG, zum erfolgreich bestandenen Abitur!

Rückblick: Ein Interview (Juni 2018) mit unserer Juniorenweltmeisterin Aileen Rösler von 2017

Aileen, du bist vor knapp 3 Jahren nach Stuttgart und zu uns ans OHG gekommen. Warum eigentlich der Schritt von München nach Stuttgart?

"Ich wollte das Abitur gut hinbekommen und gleichzeitig auch weiter im Sport kommen, da haben wir uns verschiedene Schulen angeschaut, aber in München haben sie den Sport nicht so unterstützt und in Cottbus waren die Trainingsbedingungen nicht so gut. In Stuttgart hat dann alles gepasst – mein alter Bundestrainer ist hier Trainer und das OHG konnte mir die Schulzeitstreckung von 2 Jahren auf 3 Jahre Oberstufe anbieten."

Schule und Leistungssport gleichzeitig zu koordinieren ist sicherlich nicht einfach. Wie sieht denn dein Alltag so aus?

„Jeden Tag habe ich entweder vor der Schule 2 Stunden Training oder wenn ich nur 2-4 Stunden Schule habe danach. Also einmal am Vormittag, dann habe ich kurz Mittagspause und dann gehe ich zwischen 14 und 16Uhr wieder in die Halle und trainiere circa 3 Stunden.“

Und wo bleibt da Zeit für das Abitur?

„Durch die Verteilung der Oberstufenkurse von 2 auf 3 Jahren geht es dieses Jahr mit der Belastung, weil ich tatsächlich fast nur noch Kurse in meinen Prüfungsfächern absolvieren muss. Die Wochen vor Klausuren sind da immer ein wenig stressig, aber mein Trainer hat volles Verständnis, wenn ich mal ein Training ausfallen lasse – er weiß ja wie wichtig mein Abitur ist.“

Letztes Jahr hast du auf der sportlichen Seite sicherlich deinen bisher größten Erfolg mit dem Weltmeistertitel gefeiert. Beschreibe uns doch mal, wie für dich in der Wettkampf und der Moment war, in dem du wusstest, dass du Weltmeisterin bist.

„Also ich wusste schon vor der Weltmeisterschaft, dass ich ganz gut vorne mit springen kann, weil ich auch bei den letzten Weltmeisterschaften im Finale war. Es hat aber leider nie für das Treppchen gereicht und bei meiner letzten Junioren-WM war das natürlich ganz klar mein Ziel - aber den Ausgang kann man natürlich nicht beeinflussen.
Nach dem Vorkampf habe ich dann geführt, aber bei der Kürübung hatten andere Springerinnen mehr Punkte. Im Finale war ich mir daher nicht sicher, ob es reicht. Ich war die letzte Springerin und vor mir hatten zwei Turnerinnen schon gepatzt, nur die Neuseeländerin vor mir war ziemlich stark. Ich wollte also auf dem Gerät das abrufen, was wir die letzten Monate trainiert hatten, wusste aber, dass ich die Kür meines Lebens zeigen muss. Während des Springens dachte ich schon: ‚Ok – es läuft ganz gut. Jetzt nur konzentriert bleiben‘. Nach dem letzten Sprung hab ich dann auf dem Tuch gemerkt, dass die Übung gut war und es war nur die Frage, wie die Wertungsrichter das bewerten. Dann saß ich auf der Couch mit meinem Trainer und als schließlich auf der Anzeigetafel die 1 erschienen ist, konnte ich es erst mal gar nicht glauben. Das war wie im Traum.“

Würdest du sagen, dass das OHG auch einen kleinen Anteil an dem Erfolg hat?

„Klar, ohne die Möglichkeiten am OHG hätte ich nie alles unter einen Hut bekommen. Durch die Schulzeitstreckung kann ich mich auf die Schule konzentrieren und aber gleichzeitig zweimal an einem Tag trainieren. Auch hatte ich letztes Jahr keinen Stress bei den vielen Fehlzeiten durch die World Cups und Meisterschaften. Da hatten die Lehrer viel Verständnis und haben mich mit Materialien, die sie mir geschickt haben und Nachhilfeunterricht unterstützt. Ich hatte in den Phasen von schulischer Seite wenig Druck und konnte mich gut auf das Sportliche konzentrieren. Ich glaube, auf einer normalen Schule hätte ich das gar nicht so geschafft und so konnte ich das wirklich alles durchziehen, weil ich mich immer auf die Schule verlassen konnte.
Ich bin dem OHG und seinen Lehrer/innen für die Unterstützung und die Möglichkeiten wirklich dankbar. Ohne die Kaderathletenbetreuung und Kooperation mit dem Verein, zum Beispiel in der Stundenplanabstimmung, wäre ich vielleicht nicht so erfolgreich gewesen in den letzten zwei Jahren und hätte das vielleicht auch mit dem mit der Oberstufe nicht so gepackt.“

Jetzt bleibt eine obligatorische Frage: Was wünschst du dir für deine Zukunft?

„Also erst einmal möchte ich natürlich ein gutes Abi machen und dann möchte ich eigentlich gerne studieren. Was genau weiß ich noch nicht, aber ich würde auch gerne im Ausland studieren. Da müsste ich aber erst schauen, wo ich auch gut trainiert kann - vielleicht in den USA oder Kanada. Sportlich möchte ich gucken, wie weit ich komme mein und größtes Ziel ist immer noch Olympia.“

Danke, Aileen, für das Interview und weiterhin viel Erfolg auf deinem schulischen und sportlichen Weg!

Speiseplan KUBINO

(Sie müssen für die Links zu den Speiseplänen noch ein wenig nach unten scrollen...)

knh logo rgb pos

Es wurden bereits

6071,38 Euro

für unsere Patenkinder gespendet